Dr. Harald Schneider Anwaltskanzlei

Gerichtsgebühren in EURO

Gerichtsgebühren sind in der Regel bei Einleitung des Verfahrens vorschussweise an die Gerichtskasse zu zahlen. Für ein Klageverfahren müssen 3 Gebühren (= 30/10) an die Gerichtskasse eingezahlt werden, bevor die Klage zugestellt wird. Bei Einzahlungen ist das gerichtliche Aktenzeichen anzugeben. Im gerichtlichen Mahnverfahren fällt eine 0,5 Gerichtsgebühr (mindestens 23,00 EUR) an. Legt der Antragsgegner (Schuldner) Widerspruch gegen den Mahnbescheid ein und wählt der Antragsteller (Gläubiger) das streitige Verfahren, muss die Differenz zu dem Betrag von 3 Gebühren noch ans Geridcht gezahlt werden. Die Vorschaltung eines gerichtlichen Mahnverfahrens löst also keine höheren Gerichtsgebühren aus, wenn das Streitverfahren folgt.


Tabelle siehe Anlage 2 zu § 34 Absatz 1 Satz 3 GKG

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© RA Dr. Harald Schneider aktualisiert: 05.12.2016

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